Die Kunst stirbt wenn man sie nicht übertreffen kann, und dies geschah vor 200 Jahren. Seitdem, folgen wir den Beispielen der Fachmänner, die das Meistern ihres Berufes fast oder ganz erreichen. Das sollte unser Ziel sein, unseren Beruf so gut zu beherrschen, dass uns die Mittelmässigkeit nicht unsichtbar macht. Kein Störfaktor kann wie ein Orkan wirken und unsere Ziele zerstören, wenn diese von unseren Prinzipien regiert werden. Wenn wir zulassen, dass unsere Ziele vergiftet werden und wir uns in habsüchtige Besserwisser verwandeln, werden wir eine virtuelle Gegenwart geniessen, in der man uns, bis zu unserer unvermeidlichen Dekadenz, um den Bart gehen wird.

Wenn unsere Seele mit der Arroganz eines Notars oder der Gleichgültigkeit eines Geldautomaten gekleidet ist, sollten wir die Zeit derer die in solchen Berufen wie diesem tätig sind, nicht in Anspruch nehmen und verschwenden, denn es wird kein Verhalten gegenüber dem Leben geben, welches verdient hat, durch unser Werk zur Gestaltung zu erlangen. 

 

Germán Ocaña